basics Nr. 481

Die Tiroler D I E Z E I T UNG F ÜR POL I T I K , WI R T SCHA F T, B I L DUNG , WI SSEN UND MOB I L I TÄT · WWW. BAS I CS -MED I A . AT ELLMAU: 2-Zimmer-Wohnung mit Freizeit- wohnsitzwidmung zum Verkauf, Wfl. ca. 47 m², goßer Wohn-Essbereich, Küche, 1 SZ, Bad mit Ba- dewanne und WC, 1 AAP im Freien, HWB: 126 kWh/ m²a; KP: € 280.000,- BAD HÄRING: Charmante 3-Zimmer-Neubau- wohnung, Maisonette, Wfl. ca. 109,92 m², Balkon/ Loggia ca. 12,28 m², 2. OG und DG, großer Wohn-/ Essbereich, 3 SZ, 2 Bäder mit Dusche, Kellerabteil, HWB: 30 kWh/m²a; KP: € 398.000,- SCHWOICH: Moderne 3-Zimmer-Mietwoh- nung, Wfl. ca. 76 m², heller Wohn- / Essbereich, hochwertige Küche, 2 SZ, Bad mit Dusche, Terras- se, Kellerabteil und 1 überdachter Autoabstellplatz, HWB: 42 kWh/m²a; Miete: € 1.067,- inkl. BK KUFSTEIN: Helle und freundliche 2-Zimmer-Woh- nung in Zentrumsnähe, ab 1. März 2021 zur Ver- mietung, Wfl. ca. 58,77 m², 1 SZ, Küche möbliert, ge- räumiges Bad, separater Abstellraum, 1 TGAAP, Lift, HWB: 25 kWh/m²; Miete: € 900,- inkl. BK KUNDL: Neubau-Bürofläche mit ca. 150 m², Bahnhofsnähe, individuelle Gestaltung möglich, Kli- maanlage, Teeküche, Lager, WC, Terrasse, 4 Park- plätze im Freien; Miete € 1.300,- zzgl. USt. + BK WILDSCHÖNAU/NIEDERAU: Cafe Restaurant Tennladen zu verpachten, direkt an der Talstati- on Tennladenlift, große Gastroküche, 90 Sitzplätze im Gastlokal, Sonnenterrasse, HWB: 100 kWh/m²a; „corona-bedingt“ sehr günstige Anfangspacht auf Anfrage! UNSER ANGEBOT FÜR SIE Wir sind jederzeit gerne für Sie da. Ihr Immobilienteam der Raiffeisen Bezirksbank Kufstein eGen. Tel.: +43 5372 200-50216 | [email protected] | www.rbk.at | www.raiffeisen-immobilien.at Fügen: 4-Zimmer-Whg, ca. 118 m², 1. OG, 2 kl. Balkone, Kachelofen, 2 Bäder, HWB: 154 kWh/ m²a, Miete inkl. 2 TGAAP € 1.075,- zzgl. BK Walchsee: Helle 3-Zimmer-Mietwohnung mit Balkon , Wfl. ca. 81 m², hochwertige Küche, 2 SZ, Bad mit Dusche und Wanne, Kellerabteil, 1 TGAAP und 1 Außenstellplatz, HWB: ; Miete: € 1.250,- inkl. BK Bad Häring: 4-Zimmer-Mietwohnung mit Garten , Wfl. ca. 104 m², Küche möbliert, 3 SZ, Bad mit Wanne und Dusche, Kamin, Garten, Kellerabteil, 1 TGAAP, HWB: 156 kWh/m²a; Miete: € 1.250,- inkl. BK Wörgl: Hochwertige 5-Zimmer-Wohnung zur Vermietung , Wfl. ca. 143 m², 5 Zimmer, Balkon, Küche, Bad, WC separat, Keller, 1 Einzelgarage, HWB: 119 kWh/m²a; Miete: € 1.050 ,- + BK Wörgl: 3-Zimmer-Wohnung im 3. Oberge- schoss zur V rmietung , Wfl. c . 89 m², 3 Zimmer, Balkon, Küche möbliert, Bad mit Wanne, WC separat, Keller, 1 AAP im Freien, HWB: 119 kWh/m²a; Miete: € 783 ,- + BK Füge : 4-Zimmer-Wohnung zur Vermie ung , Wfl. c . 97 m², 3 SZ, große Wohnzimmer, ruhige Lage, Garage, HWB: 98 kWh/m²a; Miete: € 930,- + BK Reformen für Neustart Schulterschluss in der Wirtschaftskammer für die Zeit nach Corona D ie Corona-Pandemie beendete imMärz 2020 abrupt eine starke wirtschaftliche Aufschwungphase, brachte viele Unter- nehmen in eine existenzbedrohliche Situation und schraubte die Arbeitslosigkeit in unserem Land in bislang unbekannte Höhen. Nun muss ein Weg aus der Krise gefunden werden. Damit die Tiroler Wirtschaft möglichst rasch wieder in Schwung kommt, haben die Tiroler Wirtschaftsvertreter einen Maßnahmenkatalog ausgearbeitet. Dieser präsentierte Wirtschafts- kammerpräsident Christoph Walser gemein- sam mit Michael Carli (Grüne Wirtschaft), Winfried Vescoli (Freiheitliche Wirtschaft), Stefan Gleinser (UNOS), Michael Kirchmair (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband), Hans Unterdorfer (Tiroler Wirtschaft – Banken & Versicherungen) und Max Kloger (Tiroler Industrie). Entlastungen und Entbürokratisierung Das Restart-Programm besteht aus drei Teilen: den erforderlichen Maßnahmen auf Bundes- ebene, auf Landesebene sowie einem Schwer- punkt für den Tiroler Tourismus. Zusammen- gefasst fordern die Wirtschaftsvertreter Schritte in folgenden Bereichen: ein langsames Aus- schleifen der Unterstützungen, weniger Steu- ern, weniger Bürokratie, klare Schwerpunkte für das erfolgreiche Comeback des Tiroler Tou- rismus und Impulse etwa im Bereich Investitio- nen. WK-Präsident Walser machte klar, dass ein Tiroler Restart-Programm muss daher den Fokus insbesondere auf die (Wieder-)-Bele- bung der Tourismuswirtschaft richten müsse. „Davon profitieren mit dem Tourismus ver- bundene Sektoren, insbesondere Handel, Bau- wirtschaft und Gewerbe“, so Walser. „In Sum- me sind aus Sicht der WK 50 Millionen Euro verteilt auf einen Zeitraum von fünf Jahren not- wendig, um eine entsprechende Breitenwir- kung zu erzielen“, präzisierte der WK-Präsi- dent. UNOS-Landessprecher Gleinser warnte davor, dass die Wirtschaftshilfen von Bund und Land nicht zu früh auslaufen dürfen. Er berich- tete zudem, dass im Bereich Gastronomie auf- grund der Krise zwei Drittel des Personals weg- gebrochen sind. Daher müsse die Gastronomie derzeit auf viele Quereinsteiger zurückgreifen. Die Aus- und Weiterbildung nimmt für Glein- ser einen zentralen Stellenwert für den Neustart ein. Er verwies darauf, dass es einen Ausfallbo- nus für besonders betroffene touristische Bran- chen für die Sommersaison 2021 brauche. Auch die Maßnahmen des Wirtschaftsförderungs- programms des Landes dürfen nicht zu früh auslaufen. Eigenkapital fördern Spartenobmann Hans Unterdorfer verwies auf einen zentralen Punkt im Restartprogramm – den „Tirol Fonds“ zur Eigenkapitalstärkung. Die Krise habe gezeigt, dass die Eigenkapital- quote vieler Betriebe zu niedrig ist. „Die Garan- tiehöhe soll dabei 100 Prozent betragen und seitens des Landes mit 300 Millionen Euro ab- gesichert sein. Das Instrument „Tirol Fonds“ könnte zeitlich befristet, zum Beispiel für die nächsten fünf Jahre, aufgesetzt werden bzw. bis die Garantiesumme von 300 Millionen ausge- schöpft ist“, führte Unterdorfer näher aus. Die- ser „Tirol Fonds“ würde die Widerstandsfähig- keit der Betriebe in Hinblick auf kommende Krisen deutlich stärken. Industriesprecher Klo- ger zeigte auf, dass die Digitalisierung durch Corona einen massiven Schub erhalten hat, der für den Standort auch in Zukunft genutzt wer- den muss. „Dazu gehört der weitere Ausbau des Breitbandnetzes genauso wie die Beschleuni- gung von Verfahren durch digitale Abwick- lung“, erklärte Kloger. Der Spartenobmann be- tonte auch, dass es gezielte Förder- und Unter- stützungsprogramme für Innovations- und Forschungsvorhaben für sämtliche Betriebs- größen brauche. Zudem regte Kloger an, ge- meindeübergreifende Gewerbe- und Industrie- gebiete zu schaffen. Im Bild die Vertreter der wahlwerbenden Gruppierungen in der WK Tirol (im Bild von links): Winfried Vescoli (Freiheitliche Wirtschaft), Michael Kirchmair (Sozi- aldemokratischer Wirtschaftsverband), WK-Präsident Christoph Walser, Max Kloger (Tiroler Industrie), Michael Carli (Grüne Wirtschaft), Hans Unterdorfer (Tiroler Wirtschaft - Banken & Versicherungen) und Stefan Gleinser (NEOS). FOTO: WK TIROL/DIE FOTOGRAFEN Das vergangene Jahr hat in der TirolerWirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Damit diese möglichst raschwieder in Schwung kommt, braucht es gezielteMaßnahmen. AllenwahlwerbendenGruppen in der TirolerWirtschaftskammer haben gemeinsam ein Restart-Programmausgearbeitet. Stromverbindet – AmBrenner erfolgte der Zusammenschluss ut Ding' braucht Weile -Das jahrelangen Planen und Verhandeln wurde jetzt mit ei- nem symbolträchtigen Akt am Brenner ab- geschlossen. Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino (EVTZ) strebte einen Stromzusammen- schluss am Brenner an, um die europäische Verbundenheit und die Modernisierung im Hinblick auf eine nachhaltige und zukunfts- orientierte Entwicklung voranzutreiben. Die grenzüberschreitende Verbindung der Stromnetze sei einem dynamischen Wirt- schaftswachstum und der Wettbewerbsfä- higkeit des Wirtschaftsstandortes dies- und jenseits des Brenners zuträglich, zumal Energiegewinnung und Energiesicherung zu den großen weltweiten Zukunftsfragen zählten, darüber sind sich alle Politiker nördlich und südlich des Brenners einig. Zudem wird daher für die stärkere Vernet- zung von ökologisch verträglichen und volkswirtschaftlich sinnvollen Stromnetzen plädiert. Eine der großen Zukunftsfragen ist der Be- reich der Energiegewinnung und Energiesi- cherung, und damit einhergehend, eine stärkere Vernetzung von ökologisch ver- träglichen und volkswirtschaftlich sinnvol- len Stromnetzen. Mit dem symbolträchtigen Stromzusammenschluss rücke die Europa- region erneut ein Stück näher zusammen, darüber waren sich alle einig. FREITAG, 4.6.2021 NR. 481 14. JAHRGANG AUFLAGE TIROLWEIT ALLE 14 TAGE NEU 248.000

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