basics Nr. 479

Die Tiroler D I E Z E I T UNG F ÜR POL I T I K , WI R T SCHA F T, B I L DUNG , WI SSEN UND MOB I L I TÄT · WWW. BAS I CS -MED I A . AT Leichter Rückgang bei Arbeitslosenquote imApril Positive Signale kommen vom Tiroler Arbeits- markt: Für April 2021 weisen die Daten einen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit von 8,1 Pro- zent auf. Aktuell sind in Tirol 29.960 Personen ohne Beschäftigung, im Vormonat waren es noch 2.647 Personen mehr. Gegenüber März 2021 finden sich 308.000 Tirolerinnen und Ti- roler in unselbständiger Beschäftigung, was ei- nem Plus von 0,7 Prozent entspricht. Positive Entwicklung Für LH Günther Platter entwickelt sich die Ar- beitsmarktsituation in die richtige Richtung: „Auch wenn die Arbeitslosenquote mit 8,9 Pro- zent immer noch hoch ist, geht es am Tiroler Arbeitsmarkt bergauf. Der April brachte mit 8,1 Prozent weniger arbeitslosen Personen im Ver- gleich zum Vormonat eine leichte Entspan- nung. Die für 19. Mai angekündigten Öff- nungsschritte versprechen einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit – allen voran im Tourismusland Tirol. Wir blicken dieser Ent- wicklung voller Optimismus entgegen.“ Laufende Anpassung von Arbeitsmarktmaß- nahmen Laufende Investitionen in den Arbeitsmarkt „Die Tiroler Landesregierung arbeitet mit Hochdruck daran, die vielfältigen Maßnahmen im Bereich der Arbeitsmarktförderung, ob lau- fende oder neu initiierte, passgenau auf die der- zeitigen Bedürfnisse der Menschen am Arbeits- markt zuzuschneiden“, weist Arbeits- und Bil- dungslandesrätin Beate Palfrader auf das Maß- nahmenpaket für das laufende Jahr 2021 in der Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro im Be- reich der Arbeitsmarktförderung hin. „Auch mit den kürzlich beschlossenen 5,6 Millionen Euro für Sofortmaßnahmen am Arbeitsmarkt wollen wir starke Impulse setzen, die Tirolerin- nen und Tiroler schnellstmöglich aus der Krise zu begleiten.“ Die Arbeitslosenquote im April betrug in Tirol 8,9 Prozent. Foto: Pixabay Fortschritt beim Impfen Phase 2 der Impfstrategie unmittelbar vor Abschluss Die Impfungen inTirol schreiten immer schneller voran. Die Impfung der Risikogruppenwird ak- tuell abgeschlossen, in der drittenPhasewerden Impftermine dann für allemöglich. Niedergelasse- ne Ärzte bereits an „Tirol impft“ beteiligt, bald werden auch Impfungen in Betriebenmöglich. D ie zweite Phase der Impfkampagne des Landes ist beinahe abgeschlossen, wie das Land Tirol mitteilt. Somit steht der Beginn der dritten Phase, in der Impfungen der breiten Bevölkerung folgen, unmittelbar bevor. Alle impfwilligen Personen ab 16 Jahren kön- Foto: Land Tirol Berger nen also in den kommenden Wochen und Mo- naten geimpft werden. Bis Anfang der Woche waren tirolweit bereits etwa 342.000 Impfdosen verimpft worden, über 111.000 Personen hatten bereits ihre zweite Schutzimpfung erhalten. Verteilung an Impfzentren und niedergelassene Ärzte Die Zuteilung der Impfdosen durch den Bund wird wöchentlich abgestimmt. „Die Impfdosen werden dann abhängig von der Verfügbarkeit der Impfdosen an die Impfzentren und nieder- gelassenen Ärztinnen und Ärzte ausgeliefert“, wie das Land Tirol informiert. In den vergange- nen zwei Wochen wurden beispielsweise wö- chentlich durchschnittlich 55 Prozent der ins- gesamt zur Verfügung stehenden Impfdosen an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte ge- liefert. In der letzten Woche wurden die Impf- stoffe vorwiegend für einen flächendeckenden Abschluss der Phase 2 des Tiroler Impfplans verteilt, so das Land. Über 600 Ärztinnen und Ärzte sind im System als impfbereit registriert, die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle. „Sie alle können wöchentlich über ein System ihren Bedarf entsprechend ihrer Kapazitäten einmel- den. Die Impfstoffe werden unter Einhaltung der Kühlkette transportiert. In Tirol gibt es zwei zentrale Impfstofflager. Die Abwicklung über Zwischenlager wurde seitens des Bundes vorge- geben. Dies vor allem aus organisatorischen und auch technischen Gründen, um die Imp- fungen dezentral so rasch als möglich abzuwi- ckeln. Welcher Impfstoff wann zum Einsatz kommt, hängt davon ab, welche Impfstoffe an- geliefert werden. Das unterscheidet sich von Woche zu Woche. Der mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer ist dabei für alle Altersgruppen ab 16 Jahren zugelassen, die übrigen Impfstoffe der Hersteller Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson für alle Personen ab 18 Jah- ren. Bei Biontech/Pfizer, Moderna und Astra- Zeneca werden zwei Impfungen benötigt. Die Dauer zwischen den beiden Impfungen unter- scheidet sich je nachdem, welcher Impfstoff verwendet wurde. Impfung in Betrieben In den kommenden Wochen sollen in Tirol auch die betrieblichen Impfungen starten. Bis dato wurden rund 135 Tiroler Betriebe auf der Online-Plattform integriert. Die Mitarbeiterin- nen und Mitarbeiter können sich über www.ti - rolimpft.at für eine Impfung im Betrieb vor- merken lassen. Impfungen in den Betrieben be- ginnen nvoraussichtlich je nach Verfügbarkeit von Impfstoffen Mitte des zweiten Quartals. FREITAG, 7.5.2021 NR. 479 14. JAHRGANG AUFLAGE TIROLWEIT ALLE 14 TAGE NEU 248.000

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