Kategorie: Wirtschaft, FACEBOOK
Zukunftsbranche: Die Grundlagen des Lebens
Die alles entscheidende Frage lautet: Wie kann man geeignente Mitarbeiter für Schlüsselpositionen finden?
Für knapp die Hälfte der Personalverantwortlichen steht die Antwort auf diese Frage, also das Besetzen der Schlüsselpositionen, ganz oben auf ihrer Prioritätenliste. Zu diesem Ergebnis kommt die Healthcare-HR-Trendstudie der Managementberatung Kienbaum, die nun veröffentlicht wurde. Für die Studie befragte Kienbaum rund 300 Geschäftsführer und Personalverantwortliche führender Unternehmen aus den Branchen Krankenhaus, Medizinprodukte und Pharmazie. „Das Personal ist in der Gesundheitswirtschaft schon heute der zentrale erfolgskritische Faktor. Deshalb wächst in den Firmen das Bewusstsein, dass die professionelle Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter für die wichtigsten Positionen eine zentrale Voraussetzung für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg ist“, sagt Alexander Mischner, Berater bei Kienbaum Executive Search.Der sich verschärfende Fachkräftemangel erschwert die Gewinnung von Topmitarbeitern für die Schlüsselpositionen zusätzlich: Rund die Hälfte der befragten Personalverantwortlichen gibt an, dass sich der Mangel an Fachkräften in ihrem Unternehmen stark oder eher stark bemerkbar macht. Lediglich zwölf Prozent sind davon schwach betroffen. Die größten Schwierigkeiten haben Unternehmen bei der Rekrutierung von Fachpersonal mit mehr als fünf Jahren Berufserfahrung: 55 Prozent bewerten dies als schwierig. Für die nächsten Jahre erwarten die Verantwortlichen eine weitere Zuspitzung der Lage auf dem Arbeitsmarkt: 91 Prozent gehen davon aus, dass es in fünf Jahren noch schwerer sein wird, geeignetes Personal zu rekrutieren.
Viele setzen zudem auf die Steigerung ihrer Attraktivität als Arbeitgeber, um im Wettbewerb um die besten Talente erfolgreich zu sein: 79 Prozent sind der Ansicht, dass die Bedeutung der Arbeitsattraktivität in den kommenden fünf Jahren sehr wichtig werden wird. Einige haben hier aber noch Nachholbedarf, denn 31 Prozent haben sich zwar mit dem Thema Arbeitgeberattraktivität beschäftigt, jedoch keine konkreten Maßnahmen implementiert. Am unwichtigsten ist in den Augen der Studienteilnehmer derzeit das Outsourcing von HR-Prozessen: 60 Prozent der Befragten weisen dieser Aufgabe keinerlei Priorität zu.
Pharmatechnologie
Ausbildungsinhalt dieser 3 1/2 Jahre dauernden Lehre, die es erst seit 2008 gibt, ist die hoch technisierte und zum Teil automatisierte Produktion von Arzneimitteln. Der geschätzte Lehrlings-Bedarf liegt in Tirol bei zusätzlich ca. 40 bis 60 Personen, von denen zwei Drittel in einer Lehre und ein Drittel in Weiterbildungskursen ausgebildet werden sollen. Die Bedarfseinschätzung in der Pharmatechnologie für die nächsten 5 bis 10 Jahre zeigt eine steigende Tendenz.
Chemielabortechnik
Chemielabortechniker führen chemische, physikalisch-chemische, biochemische und biotechnologische Untersuchungen und Versuche an Stoffen (Rohmaterialien, Zwischen- und Fertigprodukten, Abfällen) durch. Die Lehrzeit betägt 3 1/2 Jahre. 2011 gab es 561 Lehrlinge.
Biochemie
Biochemiker analysieren physikalisch-chemische Prozesse in Zellen und beschäftigen sich mit der Steuerung und Organisation lebender Prozesse. In erster Linie geht es dabei um den Stoffwechsel, den Abbau und den Umbau der Nahrungsstoffe zur Gewinnung von Energie und zum Aufbau zelleigener Substanzen. Ausbildungsmöglichkeiten für Berufe in diesem Bereich sind HTL- oder Kollegabschlüsse in Chemie oder Biotechnologie, der Besuch einer Werkmeisterschule sowie Universitätsstudien.












