27.01.2012
Kategorie: Immobilien

Europan geht nach Linz


[Foto: umbauwerkstatt] ein ensemble im portrait. Im Rahmen des Europan haben die Preisträger jedem Bauteil des 80.000 m2 großen Leerstandes einen Namen gegeben, um diesen dann mit einer individuellen Geschichte zu versehen. Diese Geschichten erzählen unter anderem von Clustern aus Handwerksbetrieben und Kleinunternehmen, von Pioniernutzungen, Wohnexperimenten und einem Zentrum für Gründerinnen. Dabei sind diese dramaturgischen Elemente stets eng verbunden mit dem städtebaulichen Kontext - zwischen dem Stadtzentrum und dem Hafengebiet. Die Arbeiten zum Europan werden bis 19.2. in den ATW präsentiert.

VISIONEN FÜR DEN STÄDTEBAU sind gefragt beim Europan, einem renommierten Architekturwettbewerb, bei dem junge europäische Architekten eingeladen werden, ihre Ideen zu spezifischen Herausforderungen im Städtebau als Entwurf zu formulieren. Im Brennpunkt befinden sich dabei Areale in verschiedenen europäischen Ländern. Zuletzt standen auch die Linzer Tabakwerke im Zentrum der Auseinandersetzung. Die Linzer Architekten  Sandra Gnigler, Gunar Wilhelm (gemeinsam sind sie mia2) sowie Lorenz Potocnik haben diese Aufgabe aufgegriffen und wurden von einer internationalen Jury unter die Preisträger gereiht. „Die Europan-Ergebnisse werden daran gemessen werden, was von Seiten der Stadt daraus gemacht wird. Wir wünschen uns Workshops, wo in einer sachlichen Art und Weise Möglichkeiten der Implementierung der jeweiligen Ergebnisse erarbeitet werden. In unserem Falle würden wir gerne die Entwicklung einer der Bauteile, nämlich die ehemaligen Magazine übernehmen. Wir sehen uns als unabhängiges und erfahrenes Team, das sowohl lokal als auch international bestens vernetzt ist, prädestiniert, dies zu tun“, spricht Lorenz Potocnik für sein Team. Mehr Informationen rund um die Zukunft der Linzer Tabakwerke gibt es in der dortigen Ausstellung sowie unter: www.umbauwerkstatt.at


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