Die Tiroler - 492

Die Tiroler D I E Z E I T UNG F ÜR POL I T I K , WI R T SCHA F T, B I L DUNG , WI SSEN UND MOB I L I TÄT · WWW. BAS I CS -MED I A . AT 2,5G amArbeitsplatz Ab Mitte November nur mehr PCR-Tests gültig D ie Bundesregierung hat mit 1. Novem- ber die 3G-Regel für den Arbeitsplatz eingeführt. Damit muss man nun also auch im Job geimpft, genesen oder getestet sein. Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind aufgerufen, die Einhaltung dieser Regen über- prüfen. Ab 15. November gelten nur mehr PCR-Tests, weil auf 2,5G verschärft wird. Kontakt mit Menschen Generell gilt die Zugangsregel für jeden Ar- beitsort, an demman in Kontakt mit Menschen kommen kann. Dazu zählt zum Beispiel das Büro, die Werkshallt, die Baustelle oder auch die Kantine. Explizit gitd die Regelung auch für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler so- wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich. Einzig, wer an seinem Arbeitsplatz kaum oder gar keinen Kontakt zu anderen Menschen hat, ist von der 3G-Regel ausgenommen. So etwa LKW-Fahre- rinnen und -Fahrer sowie all jene, die im Home Office arbeiten. Grundsätzlich keine Maskenpflicht Mit dem Inkrafttreten der 3 bzw. 2,5G-Regel entfällt grundsätzlich die Maskenpflicht am Ar- beitsplatz. Auch Beschäftigte im Supermarkt brauchen also keine Maske mehr zu tragen. Kundinnen und Kunden brauchen dort aller- dings weiterhin eine FFP2-Maske. Weiterhin verpflichtend ist der Mund-Nasen- Schutz allerdings für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie Spitälern. In diesen Einrichtungen gilt auch für Besucherinnen und Besucher zusätzlich zu ei- nem verpflichtenden 3G-Nachweis eine FFP2- Maskenpflicht. In Großraumbüros herrscht keine gesetzliche Maskenpflicht. Trotzdem Seit dieser Woche gelten auch in der Arbeit die 3G-Regeln. FOTO: FREEPIK kann man sich auch dort auf eine Masken- pflicht einigen. Stichprobenartige Kontrollen Die Kontrollen sollen stichprobenartig vomAr- beitgeber bzw. der Arbeitgeberin durchgeführt werden. Für Beschäftigte heißt das, dass sie wohl nicht jeden Tag in der Arbeit kontrolliert werden. Es wird also keine permanenten Ein- lasskontrollen geben. Auch die Gesundheitsbehörden werden Kon- trollen durchführen. Wenn die 3 bzw. 2,5G-Re- geln nicht eingehalten werden, drohen beiden Seiten empfindliche Strafen. Für Arbeitnehme- rinnen und Arbeitnehmer können die Verwal- tungsstrafen bis zu 500 Euro betragen, für Ar- beitgeberinnen und Arbeitgeber bis zu 3.600 Euro. Allerdings gibt es eine 14-tägige Über- gangsfrist: Bis einschließlich 14. November 2021 ist es für all jene, die in der Arbeitsstätte keinen Nachweis mit dabeihaben, möglich, stattdessen durchgehend eine FFP2-Maske zu tragen. Status muss bekanntgegeben werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind dazu verpflichtet, ihren Gesundheitszustand bekanntzugeben. Wer ohne einen Nachweis am Arbeitsplatz angetroffen wird, darf nach Hause geschickt werden. Wenn es keine Home-Office- Vereinbarung gibt, droht dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin in der Zeit bis eines der drei G nachgewiesen wird sogar ein Lohn- bzw. Gehaltsentgang. Mehr zum Thema auf Seite 3 In ganz Österreich gilt seit 1. November die 3G-Regel amArbeitsplatz. Damit muss man nun also auch imJob geimpft, genesen oder getestet sein. Kontrollenwerden stichprobenartig durchgeführt. Die Tiroler BASICS Redaktion: Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Mail: [email protected] Anzeigen: Tel. 0512 28 29 11-50 Österreichische Post AG, RM19A041900K Athesia Tyrolia Druck GmbH Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Heute mit der Beilage zur Karriere messe inkl. Mastermesse: Gemeinsammit: career & competence 17.11.2021 • 10 – 16 Uhr Congress Innsbruck Gratis Ticket unter: #ccjuchee www.career-competence.at 17. Nov 2021 • 10 – 16 Uhr Congress Innsbruck Gratis Ticket sichern inkl. Mastermesse: Gemeinsammit: tirol.wifi.at/34681021 Lehrgang Projektmanagement Team- und Projektarbeiten professionell steuern Informationsabend: 15.12.21, Mi, 18.00-20.00 Jetzt anmelden! t: 05 90 90 5-7243 e: [email protected] W ie sauber ist das Trinkwasser in Ti- rol? Wie steht es um die Wasserqua- lität im Grundwasser und in den Ti- roler Badeseen? Die Beantwortung dieser und weiterer Fragestellungen ermöglicht die CTUA als fachlicher Dienstleister für eine Vielzahl von Abteilungen des Landes Tirols. Mit einem neuen „Hochleistungs-Chromato- graphie-Massenspektrometer“, einemGerät zur Analyse von Wasser, können verschiedenste Schadstoffe in den Proben identifiziert werden. Das zweite Gerät, ebenfalls ein Massenspektro- meter, dient der Analyse auf Schwermetallge- halte. „Sowohl das Trink- und Grundwasser als auch die Gewässer in Tirol haben eine hervor- ragende Qualität. Diese zu erhalten ist eine zen- trale Aufgabe des Landes und wird auch mithil- fe der Untersuchungen der CTUA sicherge- stellt. Durch die regelmäßigen Kontrollen kön- nen Verunreinigungen verschiedenster Her- kunft frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen initiiert werden. Dadurch schützen wir die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt. Tirol hat eine hohe Wasserqualität. FOTO: PIXABAY Neue Hochleistungsanalysegeräte zur Qualitätskontrolle des TirolerWassers FREITAG, 5.11.2021 NR. 492 14. JAHRGANG AUFLAGE TIROLWEIT ALLE 14 TAGE NEU 248.000

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