basics Nr. 488

Die Tiroler D I E Z E I T UNG F ÜR POL I T I K , WI R T SCHA F T, B I L DUNG , WI SSEN UND MOB I L I TÄT · WWW. BAS I CS -MED I A . AT Zurück in die Schule Die Politik setzt zum Schulstart auf ein komplexes Konzept KommendeWoche startet in Tirol das neue Schuljahr. In den erstenWochenwerden Schülerinnen und Schüler intensiv getestet.WelcheMaßnahmen danach gelten, hängt vom jeweiligen regionalen Risiko ab. Die Schulenmüssen innerhalb von zwei Wochen ein Sicherheitskonzept erstellen. D er Unterricht in Tirols Schulen beginnt kommende Woche. Das Land Tirol und das Bildungsministerium setzen in den ersten drei Schulwochen vor allem auf eine Teststrategie, um Corona-Ausbrüche in den Klassen zu verhindern. In den Wochen danach wird anhand des Infektionsrisikos in der jewei- ligen Region entschieden, welche Regeln in den Schulen gelten. Sicherheitsphase am Anfang Die ersten drei Wochen nach dem Schulbeginn gelten als Sicherheitsphase. Während dieser Phase müssen sich Schüler unabhängig davon, ob sie geimpft oder genesen sind, pro Woche dreimal testen lassen: Im Regelfall soll montags ein Antigen- und ein PCR-Test durchgeführt werden und donnerstags ein Antigen-Test. Ge- testet werden kann an der Schule, alternativ können Zertifikate anderer befugter Teststellen gebracht werden. Bei den Lehrern wird je nach Während des Unterrichts müssen die Schülerinnen und Schüler in der Sicherheitsphase keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. FOTO: PRESSFOTO FREEPIK Impfstatus unterschieden: Geimpfte Lehrer müssen drei Antigentests erbringen, ungeimpf- te zwei Antigen- und einen externen PCR-Test. Außerdem gilt während der Sicherheitsphase außerhalb des Unterrichts für alle Personen im Schulgebäude eine Maskenpflicht, während des Unterrichts jedoch nicht. In den ersten zwei Wochen müssen die Schulen zudem ein Sicher- heitskonzept erstellen. Maßnahmen je nach Risiko Wenn die Sicherheitsphase, in der für alle Schu- len die gleichen Maßnahmen gelten, vorbei ist, wird anhand der Risikostufe entschieden, wel- che Maßnahmen jeweils an den Schulen gelten. Die Corona-Kommission ermittelt hierfür für die Bundesländer die spezifischen risikoadjus- tierten 7-Tages-Inzidenzen. Liegt diese unter 100, gilt Stufe 1, also geringes Risiko. Zwischen 100 und 200 gilt die mittlere Risikostufe 2, ab 200 gilt die höchste Risikostufe 3. In Risikostufe 1 gibt es für die Schülerinnen und Schüler keine Testpflicht, sie können je- doch auf freiwilliger Basis Antigentests ma- chen. Geimpfte Lehrer müssen sich ebenfalls nicht testen lassen. Ungeimpftes Lehrpersonal muss sich dagegen regelmäßig testen lassen und mindestens einmal wöchentlich einen ne- gativen PCR-Test nachweisen. In der ersten Ri- sikostufe muss in den Schulen auch kein Mund- Nasen-Schutz (MNS) getragen werden. In der zweiten Sicherheitsstufe müssen sich so- wohl nicht geimpfte Schüler als auch Lehrer drei Mal pro Woche testen lassen, einmal davon per PCR-Test. Darüber hinaus gilt außerhalb der Klassen MNS-Pflicht. In der Stufe 3 müssen Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe auch im Unterricht eine Maske tragen. Außer- dem werden in Stufe 3 Unterrichtsangebote mit externen Kooperationspartnern gestrichen. Mehr zum Thema auf Seite 6 Land Tirol stellt 100.000 Euro für Afghanistan-Hilfe zur Verfügung Das Land Tirol stellt 100.000 Euro zur Unter- stützung der Caritas Auslandshilfe sowie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften für Hilfsprojekte in Afghanistan zur Verfügung. Die Hilfsleistun- gen reichen von Lebensmittelpaketen bis zu medizinischer Versorgung. „In Afghanistan ist Hilfe jetzt für viele Men- schen wichtig und eine humanitäre Verantwor- tung, die auch Tirol wahrnimmt“, sagt LH Gün- ther Platter. Die Tiroler Landesregierung hat daher die Unterstützung von Hilfsprojekten der Caritas Auslandshilfe sowie der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond- gesellschaften (IFRC) in Afghanistan mit Fi- nanzmitteln in Höhe von jeweils insgesamt 50.000 Euro beschossen. Damit werden in Summe 100.000 Euro bereitgestellt. Die Orga- nisationen leisten einen Beitrag sowohl zur Versorgung von Menschen in Afghanistan als auch in seinen Nachbarstaaten. Die Hilfsleistungen der unterstützten Projekte reichen von der Versorgung mit lebensnotwen- digen Gütern wie Lebensmitteln oder Notun- terkünften über die Betreuung von Kindern im Rahmen von provisorischen Bildungsangebo- ten bis hin zu medizinischem Material für Spi- täler und Ambulanzen. Das Projekt der Caritas umfasst unter anderem Unterstützungsleistun- gen in Grenzgebieten und Nachbarstaaten wie Pakistan, wo die Aktivitäten der Caritas bereits begonnen haben. Auch im Iran und in Tadschi- kistan ist in Kooperation mit dortigen zivilge- sellschaftlichen Organisationen eine Versor- gung mit Hilfsgütern geplant. FOTO: PIXABAY Seit Montag können auf www.tirolimpft.at Termine für die Auffrischungsimpfung in den Impfzentren des Landes gebucht werden. Die ersten Termine werden für Anfang Oktober vergeben. Einen Termin buchen können folgende Personen: Über 65-Jährige oder (Hoch-)Risikopersonen, bei denen die zweite Impfungmindestens sechs Monate zurückliegt. Startschuss für dritte Impfung in Tirol Gewinnen Sie das perfekte Herbstwochenende für 2 Personen in Neumarkt, Südtirol! Details finden Sie auf Seite 7. Mitmachen & gewinnen Die Tiroler BASICS Redaktion: Exlgasse 20, 6020 Innsbruck Mail: [email protected] Anzeigen: Tel. 0512 28 29 11-50 Österreichische Post AG, RM19A041900K Athesia Tyrolia Druck GmbH Exlgasse 20, 6020 Innsbruck FREITAG, 10.9.2021 NR. 488 14. JAHRGANG AUFLAGE TIROLWEIT ALLE 14 TAGE NEU 248.000

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